Festspiel „D’Schäferlies“

Festspiel „D’Schäferlies“

Volksstück in 4 Aufzügen von Hans Reyhing

Sie gehört zum Schäferlauf wie der Metzgertanz, der Festzug oder der Bürgermeisterwalzer: „D’Schäferlies“. Ohne das Theaterstück von Hans Reyhing wäre das Uracher Traditionsfest nicht denkbar. Seit 1923 gehört der volkstümliche Konflikt zwischen Ackerfurche und Schäferweide zum festen Bestandteil des Festes.

Das Stück spielt um das Jahr 1800 auf der Schwäbischen Alb. Das schwere ländliche Leben fordert ein gemeinsames Miteinander. Wie idyllisch das Leben scheint. Doch lediglich ein Stück Land reicht aus, um Schäfer und Bauer gegeneinander aufzubringen.

Was ist wertvoller, Weide- oder Ackerland? Trotz des existenziellen Konflikts zwischen Schäferbauer und Kirchenbauer macht auch zwischen diesen Häusern die Liebe nicht Halt.

Hannes und Lies kämpfen um ihre Liebe. Auch Hansjörg und Madele können ihre Zuneigung zueinander nicht länger verbergen. Behält der Konflikt die Oberhand oder gewinnt die Liebe?

Beste Voraussetzungen also für einen spannenden und vergnüglichen Theaterabend.
Für diesen sorgten einst Hans Reyhing, der Autor der „Schäferlies“ sowie der Stuttgarter Intendant Klaus Heydenreich, der dem Stück in den 70er-Jahren eine moderne Fassung verpasste.
Nicht zuletzt trägt aber auch das Ensemble der „Schäferlies“ selbst zum andauernden Erfolg des Stückes bei, indem es sich immer wieder bei Seminaren und Kursen in Sachen Dramaturgie oder Dialoggestaltung fortbildet. Verfasst und uraufgeführt wurde „D‘Schäferlies“ anlässlich des 200-jährigen Jubiläums des Schäferlaufs im Jahre 1923.

Vorstellungen zum Schäferlauf 2017:

  • Freitag, 14. Juli, 19.30 Uhr,
  • Montag, 17. Juli, 19.30 Uhr
  • Mittwoch, 19. Juli, 19.30 Uhr
  • Freitag, 21. Juli, 19.30 Uhr
  • Sonntag, 23. Juli, 16.00 Uhr

Vorverkauf ab Montag, 10. Juli 2017
in der Entdeckerwelt
Bismarckstr. 21
Tel. 07125 943230

Festhalle Bad Urach

Moderne Fassung von Intendant Klaus Heydenreich.
Regie: Peter Hiller, Silke Ulbrich-Hoff, Georg Riemer.

Spieldauer ca. 2 Stunden, keine Pause